Unsere doch anstrengende Bootstour fuerte uns dann in die echt schicke Stadt Iquitos. Diese Stadt war einst vom Kautschuckhandel gepraegt. Hier lebte u.a. der Baron Fritzcarraldo. Den Reichtum sieht mensch nur noch wenigen Haeusern an, die noch heute mit diesen bunten Kacheln verziert sind... Hier sind wir dann auch zum ersten mal ueber den Hospitalityclub untergekommen. Unser Host nannte sich Miguel und lebt bei seinen Eltern ein wenig ausserhalb des Zentrums(Foto von ihm und dem Schlafplatz findet ihr unten). Er war auch richtig nett und hilfsbereit, aber auch ziemlich unbeholfen. Es war sein erstes mal und er wollte nichts falsch machen und uns ja nicht stoeren. Mit ihm haben wir uns dann die Stadt und das Slum Belen angesehn. Das mit dem Slum klingt jetzt ein bissl extrem, ist es auch, aber die schwimmenden Haeuser sind schon irgendwie beeindruckend! Ansonsten leben die Menschen dort echt in unwuerdigen Bedingungen. Immerhin waschen die Leute ihre Sachen zum Beispiel im vollgeschi... Fluss. Naja mal wieder ein Beispiel fuer die vielen Gegensetzte in Peru...
Den Nachmittag ueber haben wir von unserer Unterkunft das Treiben auf der Strasse beobachtet und am Abend sind wir noch zu einem weniger aufregenden Benefizkonzert der Caritas gegangen.
Den Tag danach sollte dann gleich unser Boot nach Yurimaguas losfahren, aber auch diesmal hatten wir den ueblichen Tag Verspaetung nicht einberechnet...;)


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